Dienstag, 24. November 2009

ich liebe es - ich hasse es

Das war mein Wochenende! Drei Dosen voller Weihnachtsgebäck.

In diesem Jahr war es mal wieder klar: Ich backe.
Erinnerungen.
Eine Kindheit mit vier Geschwistern, geliebt, behütet.
Aufregung, all die Heimlichkeiten, Vorfreude, Kerzenlicht.
Der Duft von Weihnachten im ganzen Haus.

Die Rezepte von damals.

Und dann kam das Wochenende.
Samstag:
9:30 Frisör
Strähnen, waschen, schneiden föhnen
12:45
einkaufen
14:50
Die zusammengetragenen Zutaten, aufgereiht in der Küche, schauten schon eher wie eine Bedrohung, als ich mir den Schlachtplan zurechtlegte:
Alles schön der Reihe nach.
Die Mandeln waren gebrüht, enthäutet und zum Teil gespalten, die Keksdosen hervorgeholt, gespült und getrocknet und Schüsseln, Töpfe, Mixer und Waage standen bereit.

Und dann ging es los:
man nehme 150g weiche Butter - schmiert aber ordentlich
Mondamin und Puderzucker sieben - wo ist das Sieb?
4 Eiweiß - schnell, zwei kleine Schüsseln
40g Mehl - her mit der Waage
Schokolade im Wasserbad schmelzen - so langsam wird es eng in der Küche
Teig mit den Händen verkneten - Mist, das Telefon!
Plock - die ersten Teigkrümel auf dem Fußboden
"Wo ist mein Schlüssel?" - der Gatte mit den Hausschuhen mitten rein
kleine, klebrige Teigplacken
Hände waschen, Boden wischen
2 Vanillezucker, Mandelmehl
es knirscht unter den Füßen
Fenster auf, ich schwitze
Teig in ca. 2 cm lange Rollen formen
kling-klang - die Türglocke
gefühlt ca. 8 Wochen nicht mehr geduscht
"Hallo, Nachbar" - "Oh, sammeln für die Silberhochzeit"
wo ist mein Geldbeutel
Schade, Zucker in und auf der Handtasche
ALARM, das Wasserbad kocht
Teigrollen in Klarsichtfolie wickeln - war die immer so widerspenstig?
die abgekühlte Schokolade mit Eigelb und Milch zügig verrühren
Puderzucker, Puderzucker, Puderzucker...

Teig gekühlt ruhen lassen
Tür auf - Kühlschrank ist voll!
riecht auch irgendwie nach Mettwurst

alles aufs Tablett - raus ins Gartenhaus
es regnet in Strömen

spülen, wischen, abtrocknen, wegstellen

geschafft!

duschen, duschen, duschen und dann auf die Couch!
Nee, doch nicht: Der Schweinebraten (beim Verspielen gewonnen) muß in den Ofen

Der Sonntag war dann easy!
Wer schon je 6 Stunden am heißen Ofen gestanden hat.......

Mandelmürbchen

Heidesand

Bethmännchen

Schokokugeln

..... der kennt den Duft von Weihnachten

Donnerstag, 19. November 2009

Ich habe es gewagt...

... den Deckel der alten Koffertruhe zu öffnen und den Inhalt gründlich zu sortieren.
Seit Jahren schon - nein , richtiger: seit Jahrzehnten :o( - verschwindet alles Gesponnene in dieser Truhe und so sah es dann auch aus:

Wolle, Baumwolle, Mohair, Angora, Effektgarn. Knäule, Doggen, Reste- alles durcheinander.
Angefangene, verworfene und fast fertige Projekte mit und ohne Strick- oder Häkelnadeln.
Aber auch ganze Schachteln mit brandneuen Garnen tauchten auf bei meiner konsequenten "erst mal alles raus" Taktik.


Ganz unten fand ich ihn. Ungeliebt aber aufgehoben.

Ich kann noch gut erinnern, dass ich es wieder und wieder versucht habe, einen ordentlichen Streifen zu weben, aber die Ränder sahen immer aus, als würde ein Volltrunkener versuchen, mit dem Fahrrad gradeaus zu fahren.

Inzwischen war vom Schlafzimmer nicht mehr viel zu sehen. Überall Haufen und Häufchen, grob vorsortiert nach Material und Garnstärke, die nach und nach, immer feiner sortiert, in Tüten verschwanden. Und dann wieder alles rein in die Truhe.
Aber wer glaubt, dass anschließend der Deckel besser zuging, der irrt!
Und das, obwohl ein riesiger Korb mit Wollresten ins Wohnzimmer umgezogen ist, um bei der Fertigstellung



dieser Decke behilflich zu sein.

Mittwoch, 18. November 2009

Stich für Stich....

dem Ziel entgegen?
Meine Nähmaschine und ich - wir lieben uns nicht so richtig, weshalb ich kleine Näharbeiten gerne per Hand vor dem Fernseher erledige.
Und so entstand ein ganzer Haufen Vorfreude.

Geordnet schon besser zu erkennen ;o)

Herzen, die ich andauernd nähe, Tannenbäume, die ich schon immer mal nähen wollte



und natürlich die Lebkuchen (männer?), die ich im schon vergangenen Jahr soooo niedlich fand.



So...


oder so...

mit Rebenreisig, Perlen, Tannengrün...
mal sehen.
Auf jeden Fall ist bei mir die Weihnachts-Vor-Freude schon in vollem Gange.

Donnerstag, 12. November 2009

An eine ferne Prinzessin....

Die Tochter einer Freundin hat in den nächsten Tagen Geburtstag. Sie wird sechs Jahre alt. Früher hat sie immer gesagt, sie möchte gerne Prinzessin werden. Und rosa....
Wenn Ihr auch einer Prinzessin schreiben wollt - Karten gibt es in meinem kleinen Laden.

Mittwoch, 11. November 2009

Heute schon geschmunzelt?

1. Ist ein Raumschiff das ausschließlich mit Frauen besetzt ist eigentlich unbemannt?

2. Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?

3. Was passiert nachdem man sich 2 mal halb tot gelacht hat?

4. Wenn Schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?

5. Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann 'befriedigend' besser als 'gut'?

6. Warum ist einsilbig dreisilbig?

7. Wer hatte bloß die Idee, ein S in das Wort "lispeln" zu stecken?

8. Was ist besser: Drei Vierkornbrötchen oder vier Dreikornbrötchen?

9. Wenn Superkleber wirklich überall klebt, warum nicht an der Innenseite der Tube?

10. Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?

11. Warum werden Rundschreiben in einem eckigen Umschlag verschickt?

12. Ist eine Gesichtscreme die 20 Jahre jünger macht lebensgefährlich, wenn man erst 19 Jahre alt ist?

13. Sind nymphomane Hündinnen eigentlich zwangsläufig?

14. Dient der Auspuff zum Verlassen des Bordells?

15. Warum muss ich auf Start klicken um Windows zu beenden?

16. Wie lange muss eine Katze trainieren, um ein Muskelkater zu werden?

17. Darf man mit Hosen zu einem Rockkonzert?

18. Darf sich jemand, der sich im Ruhestand befindet, nachts hinlegen?

19. Darf man eine Tagesdecke auch nachts benutzen?

20. Geht der Meeresspiegel kaputt wenn man in See sticht?

21. Wie lange kriegt man für einen Wintereinbruch, oder gibt es darauf Bewährung?

22. Warum haben 24 Stunden Tankstellen ein Schloss an der Tür?

23. Darf man in einem Schaltjahr auch Automatik fahren?

24. Wie kommt eigentlich das" Rasen betreten verboten " Schild immer mitten auf den Rasen ?

Dienstag, 3. November 2009

Schweinegrippe

Dieser Artikel erreichte mich gerade und ich bin nur zu gern bereit, ihn zu verbreiten:

Artikel aus der mexikanischen Tageszeitung "La Jornada“

Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe

Pandemie der Profitg(e)ier

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz
einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an
Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert
von ca. 25 Cent behandelt werden könnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Die Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten
Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Mio.
Menschen den Tod hervor.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Aber als vor einigen Jahren die famose "Vogelgrippe" ausbrach,
überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten.
Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben.
Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!

Eine Pandemie!

Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus.
Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit "nur" 250 Menschen zu
beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25
Menschen pro Jahr. Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca.
500.000 Menschen.
Eine halbe Million gegen 25 .

Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe
veranstaltet?

Etwa weil es hinter diesen Hühnern einen "Hahn" gibt, einen Hahn mit
gefährlichen Spornen.

Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig
Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich
Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung
14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft.
Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der
antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.

Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen.
Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe.
Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet
niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie
Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo .

Nur die Schweinegrippe, die Grippe der Schweine?

Und ich frage mich, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab,
gibt es hinter den Schweinen ein "großes Schwein"?

Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu: "Wir sind sehr besorgt um
diese Epidemie, soviel Leid, darum, werden wir das wundervolle Tamiflu
zum Verkauf anbieten."

Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?
OK, wir haben es gesehen. 50 US$ das Päckchen.
50 US$ für dieses Schächtelchen Tabletten?
Verstehen Sie doch, die Wunder werden teuer bezahlt.
Das was ich verstehe ist, dass diese multinationalen Konzerne einen
guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen .

Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.

Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die
verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere
Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber
des Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die
Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem
zweifelhaften Tamiflu.

Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser
"Gesundheitssöldner".

Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen
Staaten.
Aber wenn die Schweinegrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie
von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation
so besorgt ist, um diese Krankheit, warum wird sie dann nicht zum
Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt,
um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und
die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie
benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.

Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit
Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser
"Pandemie" erkennen.

Aus der mexikanischen Tageszeitung "La Jornada"

Samstag, 3. Oktober 2009

Ein Sturmtief...

... kann soooo schön sein.

Als sich gestern die Meldungen immer mehr verdichteten, dass ein Sturmtief über den Norden hinwegfegt, habe ich kurzerhand zur Schere gegriffen und meine Dahlien "geerntet".
Große Sträuße zu schneiden bringe ich immer nur dann übers Herz, wenn ich sie verschenken möchte. Für mich - undenkbar!
Aber bevor Sturm und Regen die Pracht in Kompost verwandeln.....
Das wäre doch einfach zu schade!

Viel zu viele Blüten für eine Vase, aber wenn schonn - denn schon.

Ich wünsche Euch allen ein schönes, gemütliches Wochenende.

Montag, 28. September 2009

Da war ich aber mal gespannt...

Als Barak Obama Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wurde, konnte man in vielen Blogs die Begeisterung sehen, lesen, spüren.
Jubel, Bilder von ihm, seiner Familie und von der amerikanischen Flagge, Glückwünsche, Congratulation usw.

Voller Erwartung bin ich vorhin in die Blogger-Welt eingestiegen, um mal zu sehen....

Nix!

Woran mag das wohl liegen?

Donnerstag, 24. September 2009

Kitsch as kitsch can.....

.... ist ein Begriff, der mir immer mal wieder im Kopf rumgegeistert ist, als ich dieses Bild gestickt habe und nun habe ich ihn "gegoogelt".
Und - siehe da - auch andere haben ihn schon mal gehört.

Ich sehe dieses Motiv (30x40) im Schlafzimmer, eingefangen in einen opulenten Rahmen, geschnitzt, mit Schnörkeln, üppig, in einem geheimnisvollen Ton irgendwo zwischen dunkelbraun und schwarz.
Wenn das nicht kitschig ist!
Aber ich liebe es!!!!

Dienstag, 22. September 2009

Nun ist Herbst




Obwohl die letzten Tage schöner waren, als so mancher Tag im Sommer, kann man es einfach nicht mehr leugnen. Im Garten ist alles irgendwie multschig, es duftet nach Pilzen und auf dem Weg durch den Garten wird einem das Gesicht "zugesponnen".
An den Straßen werden Kürbisse angeboten, es riecht nach Holzfeuer und die Kühe stehen frühmorgens bis zum Bauch im Bodennebel.
Indian Summer heißt es wohl auf Neudeutsch, denn mit dem Begriff "Herbst" verbinden wir Nordlichter doch wohl eher Regenzeug. Schade eigentlich, denn zum Herbst gehören für mich vor allen Dingen Düfte, Farben und nach dem Sonnenhunger des Sommers auch die Zufriedenheit, wenn einem die Sonne doch noch einmal den Rücken wärmt.